Der Seele weißes Blut von Sabine Klewe

Im Wald wird eine gesteinigte Frau tot aufgefunden. Was auf den ersten Blick auf einen Ehrenmord hindeutet, bewahrheitet sich nicht. Doch wer steckt hinter dem Mord und was für ein Motiv hatte der Täter?
Sabine Klewe hat einen sehr spannenden Thriller geschrieben: Ein spannender Fall und Figuren mit Ecken und Kanten. – Ich wünsche viel Spaß mit diesem Roman und einer Autorin, die für mich eine tolle Neuentdeckung war und der ich persönlich viele neue Fans wünsche.
Andrea Kammann

Schnitt von Marc Raabe

Eigentlich wollte ich “Schnitt” von Marc Raabe nur mal kurz anlesen. Aber wie es so ist, manche Bücher kann man dann einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Als ich las, wie der 11jährige Gabriel im “Luke Skywalker” Schlafanzug die Kellertreppe hinunterstieg, die verbotene Tür zum Labor seines Vaters erstmals nicht verschlossen vorfand, wie er hineinschlich, die von der Decke hängenden Filmstreifen seine Haut wie Spinnenfinger berührten und er dann auf dem Fernseh-Monitor sehen mußte, was gerade oben in der Küche zwischen seinen Eltern vorging… Weiterlesen

Der Prophet des Todes von Vincent Kliesch

Für alle Fans von Vincent Kliesch und all die Leser, die es noch werden möchten.
“Der Prophet des Todes” steht seinen beiden Vorgängern in nichts nach. Kommissar Julius Kern hat es noch immer nicht geschafft, seinen Erzrivalen Tassilo aus seinem Leben zu verbannen. Ob es ihm diesmal endlich gelingt? In dieser Folge trifft man beide wieder und Tassilos perfide Mordlust ist inzwischen nicht gerade geringer geworden…

Mein erstes Auto war rot von Peter Schössow

“Mein erstes Auto war rot” begeistert nicht nur kleine Jungen ab drei Jahren. Es ist auch ein ausgefallenes Geschenk, z.B. für große Jungs, die gerade den Führerschein bestanden haben. Das allererste Auto vergisst man nie, auch wenn es anfangs sehr viel Ähnlichkeit mit einer Seifenkiste hatte! Dieses allererste Auto war ein Geschenk von Opa, ein  altes Tretauto.

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Sieben Tage ohne von Monika Peetz

Erinnern Sie sich noch an: Caroline – die Juristin, Kiki – die Lebenskünstlerin, Eva – die Vollzeitmutter, Estelle – die Apothekergattin und Judith – die junge Witwe? GENAU – die Dienstagsfrauen sind wieder da! Dieses Mal verschlägt es die… fünf Freundinnen in Ihrem alljährlichen gemeinsamen Urlaub ins Altmühltal. Eva hat die glorreiche Idee, dass die Frauen unbedingt mal Fasten müssten und relativ schnell sind alle davon überzeugt, dass ein paar Pfunde weniger auf der Waage gar nicht schaden könnten. Schon bald wird allen klar, dass diese spezielle Form des Abnehmens nicht die Einfachste ist und, warum Eva ausgerechnet diesen Ort angepeilt hat. Für alle Leser, die einen leichten unterhaltsamen, aber nicht platten Frauenroman suchen. Auch gerne als Einstieg, um diese wirklich sympathischen fünf Mädels mal kennenzulernen. Viel Spaß mit „Sieben Tage Ohne“! (MM)

Das Herzenhören von Jan-Philipp Sendker

Dieses Buch ist eine Perle! Ich hätte es fast nicht gelesen, weil ich das Cover in Verbindung mit dem Titel soo kitschig fand. Dann wäre mir um ein Haar eine der schönsten Liebesgeschichten entgangen. Fast riecht man den Duft der Blumen, sieht zimtfarbenen Staub von trockenen Wegen aufwirbeln, taucht in eine wunderschöne Liebesgeschichte ein, die überhaupt gar kein bisschen kitschig sondern nur schön ist. Und immer scheint die Sonne, deren Wärme man auch hier bei uns noch spürt! Ein Buch wie eine kleine Reise.
 Annette Grevsmühl

Ada liebt von Nicole Balschun

…von kratzenden Füßen, Schweinen und der Liebe: „Ada liebt“ – Nicole Balschun Dumont Buchverlag. Mit dem Tod von Adas Tante fängt ihre ruhige, verschlossene Welt an sich zu bewegen. Auf Rosis Beerdigung fällt Ada der Sargträger Bo auf. Groß und irgendwie nicht ins Bild passend, steht er an dem Grab und scharrt mit den Füßen Erde um einen Regenwurm. Als eben dieser Sargträger auch noch sein Gesangbuch auf Rosi fallen lässt, ist Adas Neugier geweckt. Um Bo sehen zu können, nutzt Ada anfangs die Trauer ihres Vaters aus, um jeden Sonntag mit ihm auf den Friedhof zu fahren. Weiterlesen

Der Junge, der Träume schenkte von Luca di Fulvio

Alle sagen, dieses Buch sei wunderbar! Ich habe eben schon mal reingelesen und muss sagen, ich freue mich auf die nächsten Stunden mit diesem Buch. Man ist sofort im Italien Anfang des 20. Jahrhunderts um dann mit der Protagonistin und ihrem kleinen Sohn die Schiffspassage in die neue Welt zu erleben. Der Anfang ist jedenfalls schon mal großartig!

Inzwischen habe ich es durchgelesen und jetzt, nach den letzten Seiten, ein Gefühl, als habe ich einen Freund verabschieden müssen. Auch ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

Annette Grevsmühl

Méto – Das Haus von Yves Grevet

Ein Szenario, was es so noch nicht gab!

64 Jungen leben auf einer Insel, wissen nicht woher sie kommen,
oder wohin sie gehen. Ihre Zeit im Haus ist abgelaufen, wenn sie eine Größe erreicht haben, die dazu führt, dass ihr Bett zerbricht. Wenn dies geschieht verschwinden sie über Nacht aus dem Haus. Unterrichtet von Lehrern, die keine Fragen zulassen, und bewacht von sogenannten Caesaren, haben sie sich strengstens an groteske Regeln zu halten. Weiterlesen