Schattengrund von Elisabeth Herrmann

Beim Klick auf’s Cover öffnet sich die Lese- und Hörbuchprobe

Wer “Whisper” von Isabel Abedi auch so spannend und toll fand wie ich, wird sich bestimmt sehr freuen, jetzt die Bekanntschaft mit “Schattengrund” von Elisabeth Herrmann machen zu können.

Schattengrund, die noch nicht ganz 18jährige Nicola erbt das alte Haus von ihrer verstorbenen Großtante, zu der sie als kleines Kind wohl ein enges Verhältnis gehabt haben muss. Ihre Eltern wollen das Erbe stellvertretend für ihre Tochter über deren Kopf hinweg  noch so kurz vor ihrer Volljährigkeit  unbedingt ablehnen, begründen diesen Entschluss aber nicht in ausreichendem Maß. Nico kann diese Reaktion nicht nachvollziehen und so macht sie sich an einem kalten Wintertag heimlich auf, um sich ihr Erbe wenigstens mal anzusehen. Schattengrund liegt am Rande eines winzigen, abgelegenen Dorfes in der Nähe des Brockens und kaum hat sie es betreten, kommen alte Erinnerungen aus ihrer Kindheit wieder an’s Licht. Wie hatte sie dies alles vergessen können? Knarrende Treppenstufen, ein staubiger Dachboden, alte Kinderzeichnungen mit märchenhaften Texten darunter und dann die Erinnerung an ihre beste Freundin aus Kindertagen -Fili, die in einer eiskalten Winternacht oben im Stollen erfror…

Ein tolles Jugendbuch, das man seinen Kindern schenken und danach aber unbedingt auch noch selber lesen sollte.

Ich hätte jetzt übrigens große Lust, das kommende Wochenende im Harz zu verbringen.

Einen schönen 3. Advent wünscht Ihnen

Annette Grevsmühl

Ein Gedanke zu “Schattengrund von Elisabeth Herrmann

  1. Das Buch können sicher auch Erwachsene lesen, nur sollten ihre Ansprüche, die sie sonst an einen Thriller stellen, schon etwas heruntergeschraubt werden. Für Jugendliche ist es aber ein wirklich spannendes Buch mit einem sensiblen Thema.

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