Ein Mann namens Ove von Fredrik Backman

Hier startet der Trailer zum Buch

Ein Mann namens Ove geht jeden Morgen um 6 Uhr seine Runde durch die Siedlung. Er kontrolliert, ob alles in Ordnung ist, notiert sich die Kennzeichen der auf dem 24 Stunden-Parkplatz parkenden Autos und gleicht sie mit seinen Notizen von gestern ab. Was für ein unsympathischer Kauz, denkt man sich als Leser. Ove ist aber anders. Ove wurde im Alter von 59 Jahren gekündigt und Ove hat seine über alles geliebte Frau verloren. Es gibt nichts mehr, was ihn hält. Er hat sein Zeitungs-Abo und den Telfon-Anschluss gekündigt – es muss ja alles seine Ordnung haben. Doch jedes Mal, wenn er den letzten Schritt gehen möchte, taucht jemand bei ihm auf, der seine Hilfe braucht. Er könnte die Tür einfach wieder schließen, doch wenn er dann vor seiner Frau steht, wäre es das erste, was sie ihm vorhalten würde. Ove ist ein stiller Held. Nach außen ein unsympathischer, emotionsloser, eigenbrödlerischer Sonderling, aber eigentlich kann man ihn einfach nur lieb gewinnen, weil er ein so gutes Herz hat.
Rührend, amüsant und einnehmend.
Sophia Grevsmühl

 

Der Ozean am Ende der Strasse von Neil Gaiman

Weil er zu einer Beerdigung muss, kehrt ein Mann in mittleren Jahren in das Dorf seiner Kindheit zurück. Er will die Gelegenheit nutzen und nochmal den Ort aufsuchen, an dem er mit seiner Kindheitsfreundin Lettie so viele Abenteuer erlebt hat. Er war damals ungefähr sieben Jahre alt, Lettie muss 11 gewesen sein. Lange schon hat er nicht mehr an sie gedacht. Lettie Hempstock bewohnte damals  mit ihrer sonderbaren Mutter und Großmutter einen großen Bauernhof, auf dem sich auch ein Ententümpel befand. Von diesem behauptete Lettie, er sei gar kein Ententeich, sondern ein verwunschener Ozean. Der kleine Junge seiner Kindheit hatte eigentlich niemanden, mit dem er sich austauschen konnte, bis er Lettie kennenlernte. Sie war der einzige Mensch, mit dem er reden konnte, faszinierte ihn vom ersten Moment an, hatte eine ausufernde Phantasie und half ihm  sehr, als sich die grauenvolle Ursula in Form eines Wurms in seinem Fuß ins Haus schlich, als Mensch ausgab und die Stelle als sein neues Kindermädchen  bekam…

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Das unerhörte Leben des Alex Woods von Gavin Extence

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Alex hat es nicht einfach,  er ist ein ganz besonderer, vom Leben gebeutelter 10-jähriger Junge. Aufgrund seiner Eigenheiten wird er in der Schule heftig gemoppt. Eines Tages muss er vor einigen seiner Mitschüler regelrecht flüchten und landet in einem Garten.  Dort trifft er auf den sehr viel älteren Witwer Mr. Peterson. Zwischen den beiden entsteht eine enge Freundschaft, deren Erlebnisse Alex uns erzählt, nachdem er als 17-jähriger an der Grenze mit 113 Gramm Marihuana und einer Urne auf dem Beifahrersitz gestoppt wurde…

Auf faszinierend leichte Art erzählt uns der Autor in einer wunderbaren Sprache eine Geschichte über Freundschaft und Tod.

Sie hat das Potential, ein Lieblingsbuch zu werden.

Viel Spaß dabei!

Annette Grevsmühl

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Stoner von John Williams

Hier gibt es die Leseprobe

“Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird – es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ. Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen. Weiterlesen

Tanz auf Glas von Ka Hancock

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Meine Freundin Andrea Kammann vom Forum Buechereule.de sagt über dieses Buch:

“Ich habe das Buch “Tanz auf Glas” beendet und bin immer noch völlig gefangen von diesem wunderbaren Roman. Ich wünsche mir im Ort von Lucy und Mickey zu sein und dort allen Figuren begegnen zu können.
Was für eine unglaubliche Liebes- und Familengeschichte, die einem dermaßen unter die Haut geht. Ich habe bei diesem Buch Rotz und Wasser geheult und das hatte ich zuletzt im Dezember bei dem Leseexemplar “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes. Weiterlesen

Verlieb dich nie in einen Vargas von Sarah Ockler

Jude Hernandez, gerade 16 Jahre alt und die jüngste von vier Schwestern, kümmert sich rührend um ihren geliebten Vater, der sehr früh an Alzheimer erkrankt ist. Um ihn ein bisschen aufzuheitern und ihn wieder in’s Leben zurückzuholen, hat sie eine grandiose Idee. Nachdem sie die alte Harley ihres Papis im Schuppen unter Bergen von Gerümpel wiedergefunden hat, will sie einen jungen Mechaniker anheuern, der das alte Motorrad zusammen mit ihr und ihrem Vater reparieren soll. Doch der einzige Mechaniker, den sie sich finanziell leisten kann, ist Emilio Vargas. Vargas – ein Name, der alle Hernandez-Schwestern erschaudern lässt, denn bereits zwei der Vargas-Brüder haben Judes älteren Schwestern das Herz in Trümmer gelegt. Weiterlesen

Töchter des Schweigens von Elia Barcelo

Der Sterbefall einer alten Tante sorgt dafür, dass sich die sieben Freundinnen nach mehr als 30 Jahren in ihrer spanischen Heimatstadt wiedertreffen. Nach einem gemeinsamen Abendessen will die Lebensgefährtin der inzwischen berühmten Regisseurin Rita den Freundinnen eine Überraschung bereiten und legt einen Film ein, den sie im Nachlass der Verstorbenen gefunden hat. Er zeigt die inzwischen 50 jährigen Frauen als junge Mädchen während einer Klassenfahrt auf Mallorca im Jahr 1974. Aber anstatt der erwarteten Begeisterung schlägt die gute Stimmung sofort um. Weiterlesen

Bevor ich sterbe von Jenny Downham

Tessa, 16 Jahre jung, erwacht morgens. Sie schreibt, weil sie gerade keinen Zettel parat hat, an die Wand ihres Zimmers. Exakt notiert sie, was sie noch erleben möchte, bevor sie an Leukämie sterben muss. Ihre beste Freundin liest dies und hilft ihr, diese Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Tessa hat nichts mehr zu verlieren und so ist alles, was sie noch so anstellen und erfahren möchte, absolut risikolos für sie. Der Leser begleitet Tessa in ihren letzten Wochen und die sind so mit Leben gefüllt, so positiv, dass man fast bis zum Ende des Buches den Eindruck hat, ein fröhliches Buch über einige Wochen im Leben eines Teenagers zu lesen.   Weiterlesen