Still – Chronik eines Mörders von Thomas Raab

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an dieser Stelle öffnet sich die Leseprobe

und hier die XXL – Hörprobe.

Karl Heidemanns erster Schrei wurde sehnlichst von seinen Eltern erwartet. Dass dieser vorerst nur dann endete, wenn er erschöpft einschlief, legte einen Schatten über die Mutterfreuden. Als Karl sich immer wieder die Ohren blutig kratzte, begannen die Eltern langsam, sein Leiden  zu verstehen. Karl hat ein unfassbar sensibles Gehör, was für ihn mehr Fluch als Segen bedeutet. Für den Herangewachsenen ist die Stille des Todes die einzige Erlösung von der unendlichen Qual des Lärms dieser Welt.
Karl wird zum Mörder, um die Menschen, die er tötet endlich zu erlösen.
Dieses Buch ist eine literarische Komposition, das ein wenig an “Das Parfüm” erinnert.
Sophia Grevsmühl